Your Life in a Nutshell

In einem Artikel bei F!XMBR über Bulo, fand ich das Interview mit Peter Böhling (Bulo) im turi2 Blog. Bulo selber betreibt das Clap-Club Blog, „Das Magazin für Neugierige, Eitle und Schadenfrohe“. Den Fragenkatalog im Interview fand ich gut geeignet für die unzweifelhaft fragwürdige Stöckchenkultur. Ein paar Fragen habe ich ergänzt oder abgeändert.

Also, Knüppel aus dem Sack. Auf gehts!


Was wolltest du als Kind immer werden, wenn du mal groß bist?
Flugkapitän. Lokführer wollten schon alle anderen werden. Ich hielt mich als Kind schon für was besseres. :D
Später in der Jugend hatte ich viel Kontakt zu Musikern, konnte aber selber noch kein Instrument spielen. Ich war aber sehr technikbegeistert und wollte Tontechniker werden.

Wenn du etwas anderes geworden bist, warum bist du nicht das geworden was du in der Kindheit werden wolltest?
Flugkapitän kann ich ja noch werden! ;)
Tontechniker bin ich u.a. geworden.

Was bist du dann tatsächlich geworden?
Telefonklempner, Beleuchter, Soldat, Tonassistent, Tontechniker (yeah), Toningenieur, Programmierer .. dann kam der Abstieg. Ich wurde auch noch Blogger.

Was war der beste/wichtigste Rat deiner Mutter/deines Vaters?
„Junge, denk doch mal nach!“
Ich bemühe mich stets, mich daran zu halten.

Was treibt dich an, gibt dir die Motivation das zu tun, was du tust oder tun willst?
Der Wille es zu tun. Die Begeisterung für die Sache. Die Notwendigkeit es zu tun.

Was hält dich ab, das zu tun was du tun willst?
Mangelnde Ressourcen und unsinnige Gesetze.
Menschen die Vereinbarungen nicht einhalten. Manchmal verzögert das eine Sache nur. Manchmal vergeht mir dann einfach die Lust an der Sache.

Welche unentdeckten Talente stecken in dir?
Ich bin schön. Ich bin der tollste Mensch der Welt. Dank meines einfühlsaamen Wesens und meiner unerreichten Intelligenz, bin ich aber wohl der Einzige, der meine selbstlose Bescheidenheit erkennt. :D

Was ist deine heimliche Schwäche?
Ich bin kein guter Lehrer. Wenn ich jemandem etwas erkläre, erwarte ich dass er es im gleichen Moment versteht. Ich habs ja schließlich auch verstanden. Da bin ich sehr ungeduldig.

Mit wem hättest du gerne mal ein Date zu einem Abendessen?
OK, von mir aus auch Abendessen. Aber danach möchte ich mit Christina Aguilera alleine sein. Und sie sieht aus wie im „Dirrty“-Video.

Wo trifft man dich im realen Leben?
Zu hause. Auf der Straße. Im Supermarkt. Das kann jederzeit an jedem Ort passieren.

Was wird das Internet niemals ersetzen können?
Ich denke nicht, dass das Internet ein Ersatz für irgendetwas ist. Es ist ein Angebot. Eine weitere Möglichkeit. Wahrscheinlich werden andere Angebote und Möglichkeiten in den Hintergrund treten oder ganz verschwinden. Erbsensuppe kann Linsensuppe ersetzen. Aber wie soll Sahnepudding Magerquark ersetzen? Wenn es überall Sahnepudding, wird kaum noch jemand Magerquark nehmen.

Was willst du am Tag deiner Beerdigung auf keinen Fall hören?
Ich glaube nicht, dass ich dann noch etwas höre.


Ich werfe mit dem Stöckchen nach kopflast, densco, feuerfuchs, tblue und die Pytaler, die ich vergessen habe. Jeder andere ist aber auch eingeladen, das Stöckchen aufzunehmen und zu verwursten.Viel Spaß damit. Schaun mer mal, wohin es seine Reise durch den Cyberspace trägt.
Trackbacks are welcome.(ixiter)

2 Trackbacks

  1. Von Sch… önes Stöckchen › you know am 6. April 2008 um 18:02
    1

    […] Also, ne. Dieses Stöckchengedöns. Als ob draußen nicht schon genug von diesen Dingern rumliegen würden, nein, jetzt wirft man sie virtuell durch die Gegend. Peter betätigt sich als angeblicher Stöckchen-nicht-Möger aber doch häufig als Stöckchenwerfer. Nunja. heute hat er dann eines für mich bereit gelegt. […]

  2. Von Kopflast » Leben in einer Nußschale am 6. April 2008 um 20:18
    2

    […] Die Sache mit den Stöckchen in der Blogosphäre hat sich noch lange nicht totgelaufen. Der Ixiter von der Pytalsuche hat sich ein eigenes zusammengeschnitzt, inspiriert von F!XMBR über Bülo. Etwas mit Geist, nicht […]

Ein Kommentar

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  1. 6. April 2008 (19:42) | Permalink
    1

    Danke für das kleine Hölzchen. Werde es artig nach Hause tragen und mir die Fragen während der nächsten Sitzung vorlegen. Da denkt es sich über solch schwierige Fragen am Besten.

    AntwortenAntworten

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