Ihr hört doch alle Musik aus dem 18. Jahrhundert …

… klingt zwar komisch, ist aber so!

Vieles von dem was heute in den Charts (oder auch nicht) ist, basiert zu großem Teil auf Kompositionen von J. S. Bach. Dabei ist es egal welches Genre ihr hört. Bach zieht sich durch alle modernen Musikstile. Folk, Reggae, Rock, Pop, Punk, Rap und sogar Techno und alle Verwandten der Genannten, gucken bei Bach ab und „klauen“ da.

Weniger poulär ist Johann Pachelbel. Dafür ist sein Kanon in D für drei Violinen und Cello umso populärer. Wer das Original nicht kennt, kennt aber mit Sicherheit eins der Plagiate. Unzählige Stücke der modernen Musik sind nach dieser Harmonie geschrieben. Im Grunde ist es also alles das Selbe. :D

Rob Paravonian hat diesen Zusammenhang sehr schön parodiert und bringt damit auch seinen abgrundtiefen Hass gegenüber Pachelbel zum Ausdruck.

 

(via)

5 Kommentare

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  1. 4. Mai 2008 (20:56) | Permalink
    1

    Ich habe mich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt, aber trotzdem: Irgendwie ist immer jeder mit jedem und alles mit allem verwandt, wenn auch über tausend Ecken. Was ich damit sagen will ist, dass zum einen nicht jeder bei Bach abschauen muss, um Stiele von ihm zu verwenden. Vielleicht ist das auch einfach reiner Zufall oder menschlich?

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  2. 2. Juni 2008 (17:03) | Permalink
    2

    Verdammt gutes Video. Über eine Sache, die mir schon verdammt oft aufgefallen ist.
    Aber es ist kein Zufall, das Bach dieses Stück geschrieben hat, es ist sozusagen eine melodische Grundlage, eine einfache harmonisierte Tonleiter in D. Man kann sie wahlweise auch in E- oder C-Dur spielen… Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

    Aber es ist schon ein total tolles Lied :D

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  3. ixiter
    2. Juni 2008 (18:26) | Permalink
    3

    Es ist von Pachelbel, nicht von Bach. ;)

    Man kann es natürlich in jede andere Dur Tonart transponieren. Green Day spielt es z.B. in „Basket Case“ in Eb (Es), also einen halben Ton höher als das Original von Pachelbel.

    Es ist nach dem Schema: I V VIm IIIm IV I IV V
    Für C-Dur also C G Am Em F C F G

    Die häufigste Variation ist am Ende die 5te Stufe zu doppeln, anstatt 4te und 5te Stufe zu spielen (z.B. Green Day – Basket Case, Aerosmith – Cryin). Das schafft für heutige Hörgewohnheiten in der Popmusik einen eindeutigeren (weil einfacheren) Spannungsbogen.
    Oft wird auch nur der erste Teil verwendet und die letzen 4 Akkorde variieren insgesamt (z.B. Bob Marley – No Woman No Cry).
    Oder der zweite Teil fällt komplett weg und der erste wird wiederholt (z.B. U2 – With Or Without You).

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  4. 2. Juni 2008 (18:38) | Permalink
    4

    Ja durchaus! Mir ist schon bewusst, das Pachelbel das geschrieben hat… Aber Bach hat mit seinen Studien über Harmonien und harmonisierte Tonleitern den Grundstein dafür gelegt.
    Die Melodie über der Tonleiter ist bei der Vorlage ja nicht mehr so extrem schwer :D Okay, ich hätts wohl eher nicht geschafft, aber ein Komponist wie Pachelbel…

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  5. 7. Oktober 2009 (01:00) | Permalink
    5

    Bach bleibt doch der Größte! Schöne Grüße aus Leipzig

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